So planen Sie einen Ausflug nach Dscheti-Ögüs
Die roten Felsen liegen im unteren Teil von Dscheti-Ögüs. Sie erreichen sie ohne Wanderung und ohne Geländewagen. Das Gebrochene Herz steht neben der Straße, während man den Kamm der Sieben Bullen am besten vom gegenüberliegenden Hang betrachtet. Beide Stopps passen in eine kurze Unterbrechung auf der Fahrt am Südufer des Issyk-Kul.
Hinter den Felsen beginnt ein anderer Ausflug. Die Straße führt am Kurort vorbei und weiter durch die Schlucht zu den Weiden von Kok-Dschajyk. Dort finden Sie Fichtenwald, einen Fluss, saisonale Jurten und Wege zu einem Wasserfall. Planen Sie für das obere Tal mindestens 3 bis 4 Stunden ein, ohne die Anfahrt von Karakol.
Dscheti-Ögüs dient außerdem als Ausgangspunkt für mehrtägige Überschreitungen des Terskej-Alatau. Eine offizielle Route der Tourismusbehörde führt in fünf Tagen über den Telety-Pass, durch die Karakol-Schlucht sowie über Ala-Kul und Altyn-Araschan. Verwechseln Sie sie nicht mit einem Spaziergang in Kok-Dschajyk. Hohe Pässe verlangen Campingausrüstung, einen Guide und eine eigene Vorbereitung.
Anreise von Karakol
Die roten Felsen liegen etwa 30 km von Karakol entfernt. Die Fahrt dauert je nach Ausgangspunkt und örtlichem Straßenzustand gewöhnlich 40 bis 50 Minuten. Folgen Sie der Straße in Richtung Kysyl-Suu und biegen Sie dann durch das Dorf Dscheti-Ögüs zur Schlucht ab.
Sieben Bullen, Gebrochenes Herz und der Kurort sind mit einem normalen Pkw erreichbar. Dahinter wird die Straße unbefestigt. Bei trockenem Wetter schafft ein Auto einen Teil des Weges nach Kok-Dschajyk, doch Regen bringt Schlamm, Spurrillen und ausgespülte Abschnitte. Entscheidend für den sicheren Wendepunkt ist Ihr Fahrzeug, nicht der Kartenpunkt eines anderen Reisenden.
Ohne eigenes Auto buchen Sie in Karakol ein wartendes Taxi oder einen Ausflug bei einem örtlichen Anbieter. Öffentliche Verkehrsmittel erreichen Ortschaften im Bezirk, lösen aber weder die letzte Fahrt in die Schlucht noch die Rückkehr am Abend.
Fahren Sie nach starkem Regen nicht tief in die Schlucht. Flüsse und Bäche steigen, der Boden weicht auf und der Mobilfunkempfang ist im oberen Tal unzuverlässig. Stellen Sie das Fahrzeug weiter unten ab und verkürzen Sie die Wanderung.
Sieben Bullen, örtliche Legenden und der Kurort
Dscheti-Ögüs bedeutet auf Kirgisisch „sieben Bullen“. Der Name bezeichnet eine Kette roter Felsen, die an ruhende Tiere erinnert. Heute scheinen es mehr als sieben zu sein, weil die Erosion den Kamm weiter in einzelne Vorsprünge teilt. Eisenhaltige Minerale im Sedimentgestein erzeugen die rötliche Farbe.
Eine Legende erzählt vom Streit zweier Herrscher und dem Opfer von sieben Bullen, deren Blut die Felsen färbte. Auch um das Gebrochene Herz ranken sich mehrere romantische und tragische Geschichten. Sie erklären die Ortsnamen, nicht die geologische Entstehung der Schlucht.
Der Kurort Dscheti-Ögüs nutzt warme Mineralquellen und liegt auf ungefähr 2.200 Metern. Behandlungen, Unterkunft und Zugang zu den Bädern vereinbaren Sie direkt mit der Einrichtung. Ein Reiseführer ersetzt keine medizinische Beratung: Betrachten Sie das Wasser nicht als garantierte Heilung und wählen Sie keine Anwendung nach der Bewertung einer anderen Person. Die Website des Präsidenten der Kirgisischen Republik veröffentlicht einen kurzen offiziellen Überblick über Felsen und Kurort.
Sehenswertes in Dscheti-Ögüs
1/5. Felsen Sieben Bullen
2/5. Felsen Gebrochenes Herz
3/5. Saisonale Jurten im oberen Tal
4/5. Kok-Dschajyk
5/5. Weiden von Dscheti-Ögüs Sieben Bullen. Den besten Blick haben Sie aus einiger Entfernung und nicht direkt unter der Wand. Steigen Sie nicht auf den lockeren roten Hang. Der Pfad bröckelt und von oben können Steine herabfallen.
Gebrochenes Herz. Dieser Felsen steht näher an der Straße und ist von mehreren Seiten gut zu erkennen. Parken Sie auf einer vorhandenen Fläche, ohne die Zufahrt zum Kurort zu blockieren.
Kok-Dschajyk. Der Name des oberen Tals wird oft mit „Blumenwiese“ übersetzt. Im Frühsommer blühen die Wiesen tatsächlich, ein genaues Datum lässt sich aber nicht vorhersagen. Das Gelände bleibt eine bewirtschaftete Weide. Nähern Sie sich Jurten nicht ohne Einladung und vereinbaren Sie Essen, Pferd oder Übernachtung im Voraus.
Wasserfall Mädchenzöpfe. Ein Pfad führt von Kok-Dschajyk durch Wald und über einen offenen Hang zum Wasserfall. Der Hin- und Rückweg dauert je nach Ausgangspunkt mehrere Stunden. Nach Regen sind die Felsen am Wasser rutschig. Bleiben Sie an einem stabilen Aussichtspunkt.
Ein sinnvoller Tagesplan: morgens Karakol verlassen, die roten Felsen ansehen, so weit wie sicher nach Kok-Dschajyk fahren, zum Wasserfall wandern und vor Einbruch der Dunkelheit zurückkehren. Ist die unbefestigte Straße aufgeweicht, verschieben Sie das obere Tal, statt das Fahrzeug auf einem engen Abschnitt zu testen.
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