Warum in die Alamedin-Schlucht fahren?
Alamedin beginnt fast am Südrand von Bischkek und führt rasch in eine echte Berglandschaft mit breitem Flusstal, Felswänden und verschneiten Gipfeln tief im Kirgisischen Ala-Too. Es gibt weniger Parkinfrastruktur als in Ala-Artscha. Dadurch wirkt die Route freier, verlangt aber mehr Eigenständigkeit.
Für den ersten Spaziergang. Gehen Sie ein oder zwei Stunden talaufwärts und kehren Sie ohne festes Ziel zurück. Der untere Teil steigt sanft an, doch nicht überall ist der Weg ausgebaut. Steine, nasse Stellen und Abstiege zum Fluss kommen vor.
Für eine Tageswanderung. Teke-Tor liegt etwa 5,7 Kilometer vom üblichen Startpunkt entfernt. Die Route gewinnt ungefähr 370 Meter und braucht ohne lange Pausen etwas mehr als zwei Stunden bis zum Wasserfall. Rückweg und Erholung füllen einen ganzen Tag.
Nicht zur Suche nach seltenen Tieren. Die Schlucht gehört zu einem großen Ökosystem, aber Schneeleoparden meiden Menschen und sind keine Sehenswürdigkeit. Weidetiere, Greifvögel und saisonale Blumen sind wahrscheinlicher.
Nicht für einen spontanen Abstecher zu Seen. Altyn-Tor und andere Hochgebirgsseen liegen weit hinter der Tagesroute. Übernachtung, Höhe, Furten und Navigation gehören dazu. Sie sind kein kurzer Zusatz zum Wasserfall.
Anfahrt zur Alamedin-Schlucht
Fahren Sie von Bischkek nach Südosten durch Kok-Dschar, Besch-Küngöi, Tasch-Moinok und Koi-Tasch. Dort zweigt die Straße nach Gornaja Majowka ab; für Alamedin fahren Sie zum Komplex „Warme Quellen“ weiter. Vom Zentrum sind es etwa 35 Kilometer und ohne Stau ungefähr eine Stunde.
Die asphaltierte Straße reicht bis zum oberen Zugang, ein gewöhnliches verkehrssicheres Auto genügt. Zuverlässigen Linienverkehr bis zum Wegbeginn gibt es nicht. Bestellen Sie besser ein Fahrzeug für die Rückfahrt oder einen Transfer. Speichern Sie den Kontakt und vereinbaren Sie den genauen Treffpunkt.
Die Koordinaten markieren den allgemeinen Startbereich, nicht den Wasserfall. Sanatorium, Hotels und eingezäunte Grundstücke haben eigene Regeln. Durchqueren Sie keinen privaten Hof als Abkürzung und parken Sie nicht vor Toren.
Entfernung, Höhenmeter und Abzweigungen beschreibt der Katalog Hiking.kg. Laden Sie den Track vorher herunter. Hinter der Brücke ist der Hauptweg gut erkennbar, Seiten- und Hirtenwege können aber in ein Nachbartal führen.
Alamedin und die warmen Quellen
Russischsprachige Karten verwenden Alamedin und Alamüdün für Fluss, Schlucht und Bezirk östlich von Bischkek. Die Übersetzung „mit Wald bedeckt“ ist sprachwissenschaftlich nicht zuverlässig belegt und eignet sich nicht als Geschichte des Namens.
Der Alamedin entspringt im vergletscherten Kirgisischen Ala-Too und fließt durch Schlucht, Vorgebirge und Bischkek. Im Frühling und Frühsommer führt er mehr Wasser; Starkregen kann einen ruhigen Bach schnell verändern. Zelten Sie nicht in trockenen Rinnen und queren Sie nicht, wenn das Wasser trüb wird oder steigt.
Der Bereich der warmen Quellen ist für Mineralwasser und Sanatorien bekannt. Schwimmbad oder Behandlung gehören nicht automatisch zur Wanderung. Prüfen Sie Öffnung, Preis und Regeln beim jeweiligen Betrieb. Zusammensetzung und medizinische Eignung bewertet eine Fachperson, nicht ein Reiseartikel.
Eine warme Quelle macht Flusswasser nicht trinkbar. Nehmen Sie Wasser aus der Stadt mit oder nutzen Sie zuverlässige Reinigung. Auf Weiden kommt Abfluss von Tieren als mikrobiologisches Risiko hinzu.
Wanderung zum Wasserfall Teke-Tor
1/4. Alamedin-Schlucht
2/4. Wasserfall Teke-Tor
3/4. Fluss Alamedin
4/4. Teke-Tor im Winter Erster Abschnitt. Steigen Sie vom Parkplatz zur Brücke ab und queren Sie in Gehrichtung talaufwärts auf das linke Ufer. Danach folgt der Weg überwiegend dem Fluss. Ersetzen Sie die Brücke bei hohem Wasser nicht durch eine Furt.
Haupttal. Die Steigung ist mäßig, die Entfernung summiert sich. Folgen Sie dem Track und merken Sie sich Punkte für den Rückweg. Offene Abschnitte schützen kaum vor Sonne und Wind. Nehmen Sie im Sommer einen Hut, im Herbst Handschuhe und eine weitere Schicht mit.
Letzter Anstieg. Biegen Sie in ein Seitental ab und steigen Sie auf steilerem Weg zum Wasserfall. Nach Regen sind Steine glatt, im Winter brauchen Sie Erfahrung auf Eis und passende Ausrüstung. Gehen Sie nicht unter fallendes Eis und stehen Sie während Tauwetter nicht am Fuß des Wasserfalls.
Umkehrplan. Starten Sie morgens und bestimmen Sie eine feste Rückkehrzeit. Tragen Sie Wasser, Essen, Regenschutz, Lampe, Erste Hilfe und ein geladenes Telefon. Teilen Sie Route und Meldezeit mit; im Notfall gilt 112.
Trockene Tage vom späten Frühling bis zum frühen Herbst eignen sich am besten. Im Winter sind kurzer Tag, Eis und kalter Schatten zu berücksichtigen. Bei schlechterem Wetter bleibt die untere Talwanderung eine vollwertige Alternative.
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