Pik Selenkowa

🇰🇬 Pik Selenkowa auf 3.801 Metern verlangt Erfahrung auf langen Bergtouren. Die klassische Rundroute hat Kategorie 1B und gewinnt etwa 1.500 Höhenmeter.

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42.579207, 74.616310

Wie schwierig ist Pik Selenkowa?

Pik Selenkowa steht südlich von Bischkek zwischen Tschunkurtschak und der Alamedin-Schlucht. Der Gipfel erreicht 3.801 Meter. Örtliche Veranstalter beschreiben die Rundroute als Besteigung der Kategorie 1B. Das ist eine einführende alpine Kategorie und keine gewöhnliche Wanderung auf markiertem Weg.

Die Zahlen hängen vom Start ab. Eine veröffentlichte Beschreibung nennt etwa 8 Kilometer pro Richtung und bis zu 1.500 Höhenmeter. Andere Varianten führen über Beshalchaluu-Tasch und ergeben ungefähr 16 Kilometer für den ganzen Tag. Bitten Sie den Veranstalter vor der Buchung um konkreten Track, Gesamtdistanz und Höhengewinn Ihrer Gruppe.

Die Route passt nicht zu jedem Anfänger. Ein spezialisierter Veranstalter empfiehlt sie ausdrücklich Menschen, die bereits einfachere Gipfel bestiegen haben. Teilnehmer brauchen gleichmäßiges Tempo im steilen Anstieg, sicheren Abstieg auf feinem Geröll und die Fähigkeit, Anweisungen des Guides im Fels umzusetzen.

Ein selbstständiger Aufstieg verlangt mehr als eine App. Selbst eine genaue GPX-Datei zeigt nicht, wie sich Schneefeld oder Geröll nach Unwetter verändert haben. Können Sie Gelände nicht beurteilen und Sicherung nicht organisieren, gehen Sie mit qualifiziertem Guide.

Wie die Besteigung verläuft

Der Zustieg beginnt an einer der Straßen im Gebiet Tschunkurtschak. Unten geht es durch Wald und Wiesen, dann zum Tschitschar-Pass. Weiter oben werden Grashänge durch Fels, Geröll und einzelne einfache Kletterstellen ersetzt.

Die Rundroute steigt in anderer Richtung ab. Sie können also nicht einfach umdrehen und den Aufstieg mechanisch zurückgehen. Vereinbaren Sie Ausgang, Parkplatz und Treffen mit dem Fahrer vor dem Start. Speichern Sie Karten und Kontakte bei schwachem Empfang offline.

Die Verbindung über Beshalchaluu-Tasch wirkt auf der Karte logisch, macht aus dem Tag aber eine Überschreitung zweier Gipfel. Der erste Gipfel bedeutet nicht, dass die Gruppe den zweiten schafft. Der Guide entscheidet nach tatsächlichem Tempo und Wetter.

Prüfung🕒
Track und HöhengewinnVor der BuchungDatei
GeröllzustandVor dem StartGuide
Wetter am KammMorgensPrognose
UmkehrzeitIm VorausEntscheidung

Ausrüstung und Saison

Pik Selenkowa

Grundausrüstung. Nötig sind Bergschuhe, Stöcke, Helm, Stirnlampe, Handschuhe, warme Schicht, Wind- und Regenschutz, Brille, Sonnenschutz, persönliche Erste Hilfe, Essen und Wasser für den ganzen Tag. Der Helm schützt vor Steinen, die jemand oberhalb lösen kann.

Spezialausrüstung hängt von der Saison ab. Im Frühjahr und nach Schneefall kann der Veranstalter Steigeisen, Eispickel, Gurt und Seil verlangen. Die alte Formulierung „ohne Spezialausrüstung“ ist gefährlich: Ein trockener Sommerweg und ein Märzhang brauchen verschiedene Sets.

Hauptzeit. Organisierte Sommertouren finden gewöhnlich von Mai bis September statt, doch der Monat garantiert keine trockene Route. Nach kaltem Frühjahr kann oben Schnee bleiben, im Sommer macht ein Gewitter den Kamm unsicher.

Wasser. Rechnen Sie nicht ohne Filter oder Behandlung mit Nachfüllen am Bach. Am offenen oberen Hang kann eine Quelle fehlen. Stimmen Sie die Menge nach Temperatur und Länge der konkreten Route mit dem Guide ab.

Wann Sie auf den Gipfel verzichten müssen

Kehren Sie bei Gewitter, dichtem Nebel, starkem Wind, frischem Schnee auf Geröll oder deutlicher Verspätung um. Der Gipfel rechtfertigt keinen Abstieg im Dunkeln. Treffen Sie die Entscheidung, bevor die Lage zum Notfall wird.

Das kirgisische Katastrophenschutzministerium rät davon ab, schwieriges Gelände allein zu betreten, und empfiehlt Sicherung bei Absturzgefahr. Notruf: 112. Geben Sie einer Vertrauensperson Track und Kontrollzeit.

Gehen Sie nicht wegen des bezahlten Angebots oder des nahen Gipfels weiter. Verliert ein Teilnehmer Tempo, friert oder bewegt sich nicht mehr sicher im Geröll, steigt die Gruppe gemeinsam nach Entscheidung des Guides ab.

Verlässliche verfügbare Quellen erklären den Ursprung des Namens nicht. Eine alte Seite nannte den Gipfel nach einem sowjetischen Bergsteiger, gab aber weder Namen noch Beleg. Wiederholen Sie die Behauptung besser erst mit Archivnachweis.

Mehr zum Thema: Pik Agitatorow, Skigebiet Ak-Tüs, Beshalchaluu-Tasch.

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