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Was ist das für ein See?
Der Ara-Kel liegt auf dem ebenen Grund des Kotschkor-Beckens zwischen trockenen Hügeln, Weiden und landwirtschaftlichen Flächen. Hier gibt es weder Nadelwald noch Touristencamp oder einen stundenlangen Aufstieg. Der Reiz liegt in der offenen Landschaft, den Wasservögeln und dem winterlichen Eis, nicht in einer ausgebauten Infrastruktur.
Am Ufer liegt das Dorf Ara-Kel. Das Gebiet wird landwirtschaftlich genutzt: In der Umgebung weiden Tiere, Maschinen sind unterwegs und Wirtschaftswege führen durch die Felder. Fahren Sie nicht für eine Abkürzung über ein Feld und fotografieren Sie Menschen in ihren Höfen nur mit Erlaubnis.
Eine eigene Fahrt ab Bischkek nur für diesen See ist nicht unbedingt nötig. Der Ara-Kel lässt sich leichter mit einem Aufenthalt in Kotschkor oder der Weiterfahrt zum Son-Kul verbinden, sofern das Wetter trocken ist und das Tageslicht für den Umweg reicht.
Anreise zum Ara-Kel
Das Dorf liegt in Luftlinie etwa 21 Kilometer westlich von Kotschkor. Mit dem Auto fahren Sie durch das Kotschkor-Tal in Richtung Tscholpon und Ara-Kel und wählen anschließend eine erlaubte Zufahrt zum Ufer. Die Navigation kann Sie auf Feldspuren schicken. Fragen Sie deshalb Einwohner nach den letzten Abzweigungen.
Bei trockenem Wetter erreichen Sie das Dorf mit einem normalen Pkw. Nach Regen wird der Lehm rutschig, und tiefer gelegene Abschnitte weichen auf. Lassen Sie das Auto auf festem Untergrund stehen, wenn die Zufahrt zum Wasser unsicher wirkt.
Von Bischkek führt die Route zunächst durch die Boom-Schlucht und an Orto-Tokoi vorbei nach Kotschkor. Für die gesamte Fahrt bis in die Umgebung des Sees sollten Sie ohne längere Pausen etwa 3,5 bis 4,5 Stunden einplanen. Von Naryn bis ins Kotschkor-Tal dauert es meist 2 bis 3 Stunden. Prüfen Sie vor einer längeren Fahrt Baustellen und Wetter, nicht nur die Zeitangabe der Navigation.
Am Ufer sind weder Parkplatz noch Café, Toilette oder Trinkwasser garantiert. Laden Sie eine Offlinekarte herunter und speichern Sie die Koordinaten 42.1736, 75.4494. Die Koordinaten sind jedoch keine Erlaubnis, ein Privatgrundstück zu durchqueren.
Welche Fakten ließen sich bestätigen?
Das offizielle Verzeichnis der administrativ-territorialen Einheiten Kirgisistans führt das Dorf Ara-Kel im ländlichen Verwaltungsbezirk Tscholpon des Bezirks Kotschkor. Geografische Nachschlagewerke verorten das Dorf auf etwa 1.992 Metern Höhe und klassifizieren das nahe Gewässer als Salzsee.
Die frühere Fassung dieser Seite widersprach sich selbst: Im ersten Abschnitt war von mehr als 3.500 Metern Höhe die Rede, im Text dagegen von 1.700 Metern. Die Koordinaten verwiesen stets auf das Kotschkor-Tal in etwa 2.000 Metern Höhe. Deshalb wurde die Beschreibung als Hochgebirgssee entfernt.
Auch Angaben von 18 Kilometern Länge, 5 Kilometern Breite und 47 Metern Tiefe passen nicht zu dem auf der Karte sichtbaren Gewässer und sind nicht durch Messungen belegt. Möglicherweise stammten sie aus der Beschreibung eines anderen Sees oder Stausees. Die Wasserfläche des Ara-Kel verändert sich. Eine genaue Fläche sollte deshalb nur zusammen mit dem Aufnahmedatum oder einer hydrologischen Untersuchung veröffentlicht werden.
Auf Kirgisisch schreibt sich der Name Ara-Köl. Auf russischen Karten finden sich die Varianten Ara-Kel, Arakjol und Ara-Kjol. Eine zuverlässige Quelle für die genaue Bedeutung dieses Ortsnamens im Zusammenhang mit dem See fehlt. Die Deutung als „gefleckter See“ bleibt daher unbestätigt.
Reisezeit und Aktivitäten
Frühling und Frühsommer. Diese Zeit eignet sich besser zur Vogelbeobachtung, Ufer und Senken können jedoch sumpfig sein. Nehmen Sie ein Fernglas mit und beobachten Sie aus der Entfernung. Nähern Sie sich keinen Nestern und lassen Sie Ihren Hund nicht zu einem Vogelschwarm laufen.
Sommer und Herbst. Die Straße ist meist trockener, Wasserstand und Ufer wirken dafür weniger eindrucksvoll. Geschlossene Schuhe schützen vor stachliger Vegetation, Abfall und unebenem Boden.
Winter. Klares Eis sieht auf Fotos gut aus. Die frühere Angabe einer Dicke von 50 bis 60 Zentimetern belegt jedoch nicht, dass es an einem bestimmten Ort und Tag sicher ist. Betreten Sie das Eis nicht ohne offizielle Kontrolle: Offene Stellen, Salzgehalt und Temperaturschwankungen verändern seine Tragfähigkeit.
Trinken Sie das Wasser des Sees nicht und betrachten Sie den Ausflug nicht als Badeurlaub. Prüfen Sie die geltenden Regeln und Beschränkungen für Freizeitangeln im Artikel über Angeln in Kirgisistan. Nehmen Sie alles wieder mit, was Sie ans Ufer gebracht haben.
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