Barskoon

🇰🇬 Barskoon ist eine bewaldete Schlucht am Südufer des Yssyk-Köl mit einer Wasserfallkaskade und kurzen Wanderwegen. Für einen normalen Ausflug genügt der untere Talabschnitt. Weiter oben führt die Straße in Industrie- und Hochgebirgsgebiete und ist keine touristische Fortsetzung der Route.

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42.001751, 77.604048

Warum in die Barskoon-Schlucht fahren?

In Barskoon wechseln Sie innerhalb weniger Stunden vom trockenen Südufer des Yssyk-Köl zu Fichtenwald, kühlem Fluss und Wasserfällen. Die wichtigsten Punkte liegen im unteren Tal. Deshalb eignet sich die Route für einen eigenen Ausflug ab Bokonbajewo, Tamga oder Karakol.

Der Hauptwasserfall wird gewöhnlich „Tränen des Schneeleoparden“ genannt. Zu ihm führt ein Fußweg den Hang hinauf. Von unten sind bereits die unteren Kaskaden und ein Teil des Tals zu sehen, sodass Sie die Tour abkürzen können, falls der Aufstieg zu steil ist. Nach Regen sind Erde und Steine rutschig; am Wasser bleibt es selbst an heißen Tagen kühl.

Planen Sie Barskoon als Naturwanderung und nicht als Autofahrt auf ein Hochplateau. Die obere Straße erschließt abgelegene Siedlungen und Industrieanlagen; dort fährt Schwerverkehr. Ob sie passierbar ist, hängt von Reparaturen, Schneefall und Lawinenlage am Söök-Pass ab.

Anfahrt und geeignete Stopps

Die Abzweigung in die Schlucht liegt beim Dorf Barskoon am Südufer des Yssyk-Köl. Von Karakol sind es bis zum Dorf etwa 90 Kilometer, von Bokonbajewo rund 55 Kilometer. Danach führt die Straße am Fluss bergauf. Bei trockenem Wetter erreicht ein normaler Pkw meist den touristischen Bereich im unteren Tal; nach starkem Regen entstehen Auswaschungen und Schlamm.

Stellen Sie das Auto so ab, dass weder die Straße noch die Zufahrt für Anwohner blockiert wird. Am besten erreichen Sie den Weg am Morgen, denn tagsüber stehen an beliebten Stopps mehr Autos und Pferde. Vereinbaren Sie bei einem Ausritt Route, Dauer und Preis im Voraus.

Karakoletwa 90 km1,5-2 Stunden
Bokonbajewoetwa 55 kmetwa 1 Stunde
Tamgaetwa 10 km15-20 Minuten

Fahren Sie nicht ohne eigenes Ziel und entsprechende Vorbereitung weiter nach Kumtor oder auf das Arabel-Plateau. Die touristischen Wasserfälle liegen deutlich tiefer. Auf der oberen Straße sind Kontrollen, Baumaschinen, Lastwagen und zeitweilige Beschränkungen möglich.

Barskoon, Barschan und Juri Gagarin

Das mittelalterliche Barschan war eine bedeutende Siedlung an der Südseite des Yssyk-Köl. Mit dieser Gegend wird Mahmud al-Kaschghari verbunden, der Verfasser eines Wörterbuchs der Turksprachen aus dem 11. Jahrhundert. Das gehört zur Geschichte der Region und der Siedlung, beweist aber nicht, dass die heutigen touristischen Plätze in der Schlucht auf bestimmten alten Ruinen liegen.

An der Straße stehen eine Büste von Juri Gagarin und ein sowjetischer Lastwagen auf einem Sockel. Die offizielle Website der Gemeindeverwaltung Barskoon berichtet, dass Gagarin nach seinem ersten Raumflug am Südufer des Yssyk-Köl Erholung fand. Für die verbreitete Geschichte, Kosmonauten hätten gerade in dieser Schlucht trainiert, gibt es keinen Beleg. Eine kurze Darstellung und eine Beschreibung des Wasserfalls finden Sie auf der Website der Gemeinde.

Sehenswürdigkeiten in Barskoon

Wasserfallkaskade. Am Hang liegen mehrere Wasserläufe; der bekannteste Wasserfall ist etwa 24 Meter hoch. Die Namen einzelner Kaskaden unterscheiden sich je nach Reiseführer. Vor Ort orientieren Sie sich besser am Weg und an der Aufstiegszeit, als eine vollständige Namensliste sammeln zu wollen.

Fichtenwald und Fluss. Im unteren Tal ist auch eine kurze Runde möglich, ohne zum oberen Wasserfall zu steigen. Gehen Sie für ein Foto nicht bis an den Rand des Wassers: nasse Steine sind rutschig und die Strömung wird nach Regen stärker.

Denkmäler an der Straße. Die Gagarin-Büste und der Lastwagen lassen sich bequem unterwegs ansehen. Sie erzählen von der sowjetischen Geschichte des Ortes, brauchen aber keinen eigenen mehrstündigen Stopp.

Planen Sie für den Ausflug einen halben Tag ein. Tragen Sie Schuhe mit griffiger Sohle und nehmen Sie Wasser sowie eine Windjacke mit. Saisonale Jurten und Imbisse können geschlossen sein. Bringen Sie deshalb besser eigenes Essen mit und nehmen Sie Ihren Müll wieder mit.

Mehr zum Thema: Burana-Turm, Tschon-Kemin, Grigorjew-Schlucht.

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